DKSB OV Leipzig e.V.

Sozialpädagogische Familienhilfe § 31 SGB VIII

Das Team der Sozialpädagogischen Familienhilfe des Deutschen Kinderschutzbundes O.V. Leipzig

Nicole Schieritz (Dipl. Sozialpädagogin)

Annett Zappe (Dipl. Sozialpädagogin)

Heike Wilde (Dipl. Sozialpädagogin)

Nadja Weinholz (Dipl. Rehabilitationspsychologin)

Kontakt:

Tel.:     0341 702 57 19
FAX:    0341 702 57 29
Funk :  0152  29 14 28 39
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Sozialpädagogische Familienhilfe ist ein ambulantes Hilfeangebot. Sie richtet sich an die gesamte Familie. Eltern sollen wieder oder weiterhin in die Lage versetzt werden, die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu gewährleisten. Die SPFH richtet sich an der Lebenswirklichkeit der Familie aus. Das Hilfsangebot ist für Familien gedacht, die aufgrund verschiedener Belastungssituationen und/ oder akuter Einzelkrisen die Erziehung ihrer Kinder nicht (mehr) genügend gewährleisten können. Die SPFH agiert als eine eigenständige, ambulante Form der Erziehungshilfe des SGB VIII innerhalb der Familien und wirkt somit unterstützend auf ein komplexes Beziehungsgeflecht. Daher werden folgende Aspekte bei der Arbeit berücksichtigt:

  • Familienkonstellation
  • Erzieherische Situation
  • Gesundheitliche Situation von Eltern und Kindern
  • Innerfamiliäre Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen
  • Verhältnis zwischen Familie und sozialem Umfeld
  • Soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • Psychischer und physischer Zustand der einzelnen Familienmitglieder

Die SPFH versteht sich durch gezielte Verbindung von pädagogischen und alltagspraktischen Hilfen als Hilfe zur Selbsthilfe. Die Erziehungsfähigkeit der Familie wird erhalten, stabilisiert und gestärkt. Die Eltern sollen befähigt werden, ihren Lebensalltag nach der Beendigung der Hilfe eigenverantwortlich bewältigen zu können, selbständig Lösungsstrategien zu finden und diese umzusetzen.
Im Hilfeplanverfahren werden Ziele und Aufträge formuliert. Ebenso wird dem Bedarf und Hilfeplan entsprechend der Betreuungsumfang festgelegt.

Zielgruppe
Familien, die aufgrund massiver materieller Probleme und verschiedener Belastungssituationen und/ oder akuter Einzelkrisen die Erziehung ihrer Kinder nicht mehr genügend gewährleisten können. Der Verbleib von Kindern und Jugendlichen in deren Familiengefüge wird angestrebt.

Ziele

  • Sicherung des Verbleibs von Kindern und Jugendlichen in deren Familiengefüge
  • Stärkung der familiären Ressourcen
  • Stärkung der Erziehungskompetenz
  • Förderung der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen
  • Integration ins Lebensumfeld
  • Unterstützung der Familie bei der Bewältigung von Alltagsproblemen
  • Unterstützung der Familienmitglieder
  • Unterstützung in der Kontaktgestaltung zu Ämtern und Institutionen
  • Eröffnung neuer Wege zur Problem- und Konfliktbewältigung
  • Verbesserung und Stabilität der materiellen Grundlagen
  • Gerechtigkeit und Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche
  • Sicherung des Kindeswohls

Grundleistungen

  • Präzisierung der Problem- und Zielbeschreibung in der konkreten Situation lt. Beauftragung
  • Unterstützung der Familie bei der Alltagsbewältigung
  • Unterstützung einer gelingenden Kommunikation und Konfliktbewältigung zwischen den Familienmitgliedern
  • Netzwerkarbeit
  • Unterstützung der Familie und des Kindes/Jugendlichen bei der Integration in Schule und Ausbildung
  • Unterstützung der Familie bei der Freizeitgestaltung
  • Krisenintervention
  • Unterstützung Jugendlicher bei der Ablösung und Verselbständigung

Arbeitsphasen

Einarbeitungsphase:

  • dient dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Vertrauensaufbau
  • Motivationsstärkung der Familie
  • Konkretisierung der Ziele des Hilfeplanes durch Erstellung eines Arbeitskonzeptes mit der Familie

Intensive Arbeitsphase

  • Bietet Raum für die intensive sozialpädagogische Arbeit entsprechend der im Hilfeplan festgelegten Ziele und dem daraus entwickelten Arbeitskonzept

Ablösephase

  • Kinder, Jugendliche bzw. Familien regeln ihre zu bewältigenden Aufgaben meist selbständig, benötigen aber noch regelmäßigen Kontakt zum Sozialpädagogen.
  • Die Hilfe wird mit dem Einverständnis aller Beteiligten beendet.

Nachbetreuung

  • Es besteht bei Bedarf und Verankerung im Hilfeplan die Möglichkeit der Nachbetreuung. Der ASD bleibt auch nach Beendigung der Hilfe für die Familie als Ansprechpartner erhalten.

Methoden

Der DKSB OV Leipzig e.V. leistet professionelle, klientenzentrierte Sozialarbeit. Er arbeitet ressourcen- und lösungsorientiert. Er vertritt eine systemische Sichtweise. Dabei werden folgende Methoden angewendet:

  • Arbeit an Ressourcen
  • Gezielter Einsatz von Kommunikation und Sprache
  • Arbeit an der Herkunftsfamilie
  • Sozialpädagogische Beratung
  • Vermittlung als Krisen- und Konfliktbewältigung
  • Schaffen von Lernerfahrungen
  • Soziale Netzwerkarbeit
  • Sozialraumorientierung

Die SPFH als Leistungsangebot des DKSB Leipzig agiert innerhalb der Stadt Leipzig bedarfsgerecht und stadtweit offen für alle Sozialbezirke.

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit !

 

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